Musik

Poets Of The Fall im Interview

Poets Of The Fall haben sich am 30. September mit ihrem neuen Studioalbum „Clearview“ zurückgemeldet. Mit diesem Album – immerhin bereits das siebte ihrer Karriere – wird die Band ab Ende November einige Gigs in Deutschland spielen. Poets Of The Fall Tickets für die insgesamt acht Konzerte umfassende Deutschland-Tour sind bei Ticketmaster erhältlich.

Poets Of The Fall Tour 2016

Support: Flight Brigade

29.11.16 Hamburg, Knust

30.11.16 Hannover, Lux

01.12.16 Dortmund, FZW

02.12.16 Osnabrück, Rosenhof

03.12.16 Köln, Luxor

13.12.16 Nürnberg, Z-Bau

14.12.16 München, Strom

15.12.16 Berlin, BiNuu

Die finnische Alternative-Rockband wurde im Jahr 2003 gegründet und Frontsänger Marko Saaresto war so freundlich, uns vorab Rede und Antwort zu stehen.

Poets Of The Fall Interview

Ihr habt gerade euer neues Album “Clearview” veröffentlicht – zwei Jahre nach „Jealous Gods“. Inwieweit unterscheidet es sich von euren bisherigen Sachen? Was können eure Fans erwarten?

Mir wurde gesagt, es hat eine interessante, neue Leichtigkeit und einen deutlich raueren Stil zugleich. Die Hörer können natürlich zehn brandneue, vielseitige Songs voller Drama und Hoffnung, Rock und Romantik erwarten – alles hübsch verpackt in einer fesselnden Handlung zwischen Kämpfen und Überleben, über Verständnis, Wertschätzung und Erinnerung.

Ihr geht auf Tour durch acht verschiedene Länder. Seid ihr noch immer so nervös wie am Anfang eurer Karriere? Gibt es etwas, das ihr auf keinen Fall auf der Bühne vermissen möchtet?

Unsere Karriere dauert jetzt schon so lange und war in vielerlei Hinsicht so lehrreich, dass wir heute alle viel entspannter sind. Natürlich ist es in Ordnung, vor einer großen Show nervös zu sein oder bevor du raus gehst, um etwas zum ersten Mal zu machen. Wenn das dir hilft, warum nicht?

Ich persönlich denke aber, dass es nicht hilfreich ist, sich wegen irgendetwas zu stressen, deswegen lasse ich es. Obwohl das manchmal leichter gesagt als getan ist.

Die Fans aus Deutschland haben mehr als eine Gelegenheit, euch in den nächsten Wochen live zu sehen. Was bedeutet es für euch, vor euren deutschen Fans aufzutreten?

Wir lieben unsere deutschen Fans und haben immer eine wirklich gute Zeit in Deutschland gehabt. Es fühlt sich immer an wie ein wunderschöner Abend, an welchem man mit Freunden rumhängt und Musik spielt. Ich hoffe wirklich sehr, dass die meisten Fans die Möglichkeit haben, uns live spielen zu sehen. Das zeigt uns auch, dass wir immer wieder zu ihnen kommen und hier eine gute Zeit haben können.

Für euer Album „Clearview“ habt ihr zusammen mit dem Produzenten Stefan Boman gearbeitet. Wie kann man sich die Zusammenarbeit vorstellen?

Alles in allem finde ich, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und wir mit Stefan gute Freunde wurden. Er ist ein sehr kluger und witziger Typ. Natürlich gab es auch Momente, in denen wir uns ein bisschen verloren fühlten, weil jemand anderes das Steuer übernahm. Aber das bessert sich mit der Zeit und wir haben Glück, jemanden wie Stefan zu haben, der mit seiner Erfahrung das Ruder rumreißen und uns neue Dinge zeigen kann.

Wenn ihr das Konzert eurer Träume besuchen könntet, welches wäre das?

Ach du meine Güte, welches soll man da wählen? Wenn wir über unsere eigenen Shows sprechen, dann gibt es so viele schöne Erinnerungen von kleinen, intimen Clubs bis hin zu riesigen Arenen, bei denen es einfach diesen besonderen Funken gab.

Einige unserer besten Auftritte hatten wir in London und überraschenderweise in Freiburg – dort spielten wir in einem kleinen Club, aber die Atmosphäre war überirdisch gut. Unsere Konzerte in Moskau waren immer absolut verrückt und das erinnert mich an unseren letzten Show in Indien, das war ein wahrer Aufstand. Das, um nur mal einige zu nennen.

Wenn ich an vergangene Konzerte denke, die ich besucht habe, dann fallen mir auch zahlreiche ein, die es verdient hätten, genannt zu werden. Einige der tollsten Erlebnisse, die ich hatte, waren Tori Amos auf ihrer Tour, Placido Domingo vor einigen Jahren, 30 Seconds to Mars, mein erstes Konzert von Metallica im Alter von gerade mal 17 Jahren, verschiedene traditionelle irische Bands in Dublin und diese eine Straßenmusikerin in Straßburg in diesem Sommer. Also ja, wie soll man sich da denn entscheiden? Wie wäre es mit einem Zukunftstraum: Die Poets Of The Fall zusammen mit Freunden und einem Symphonieorchester in der Londoner Royal Albert Hall.

Wir bedanken uns für das nette Interview und wünschen den Poets Of The Fall viel Spaß auf ihrer Tour!

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