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So war der Samstag der Leichtathletik-EM 2018

Starke deutsche Springer, knappe Staffel-Entscheidungen und ein neuer Publikumsliebling sorgten am Samstag für ein bebendes Olympiastadion.

Schon früh füllte sich das Olympiastadion mit Fans aus ganz Europa.

Stars zum Anfassen gab es zuvor am Nachmittag ein paar Kilometer entfernt am Breitscheidplatz. Siebenkämpferin Carolin Schäfer wurde die Silbermedaille auf der European Mile in der City West verliehen.

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Über 60.000 Zuschauer verwandelten das vielleicht schönste Leichtathletik-Stadion der Welt in einen echten Hexenkessel.

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Pünktlich zur Primetime startete das Finale im Hochsprung.

Die Hochspringer machten es spannend bis zum Schluss. Am Ende setzte sich der Deutsche Mateusz Przybylko ohne Fehlversuch mit 2,35 Metern im Olympiastadion durch.

Neben Diskus und Weitsprung fanden zahlreiche Lauf-Entscheidungen am Samstagabend statt.

Zum Publikumsliebling der EM 2018 entwickelte sich der 17-jährige Norweger Jakob Ingebrigtsen, der am Freitag bereits die Gold-Medaille über die 1.500 Meter holte. Am Samstag sicherte er sich zusätzlich den Europameistertitel über die Distanz von 5000 Metern. Sein älterer Bruder Henrik Ingebrigtsen holte Silber.

Die zahlreichen polnischen Fans im Olympiastadion konnten drei Goldmedaillen für Polen am Samstagabend feiern.

Bei den Staffelläufern über die 4 x 400 Metern holten die Belgier kurz vor dem Ziel die Spanier noch ein und sicherten sich den Europameistertitel.

Das Staffel-Finale der Damen über die 4 x 400 Meter sorgte für einen atemberaubenden Abschluss des vorletzten EM-Tages.

Am Ende setzten sich die Staffelläuferinnen aus Polen durch, vor den Teams aus Frankreich und Großbritannien.