Musik

Sting bringt Shaggy mit auf Europa-Tour 2018

Zwei Altmeister ihrer Klasse gehen im Sommer 2018 gemeinsam auf Tour. Reggae-Pop-Ikone Shaggy wird die Brit-Rock-Legende auf den Sting-Konzerten 2018 in Deutschland begleiten. Zuvor erscheint im April ein gemeinsames Album. Foto: Salvador Ochoa

Was für eine Kollaboration: Sting und Shaggy machen gemeinsame Sache. Erst kommt ein gemeinsames Album, dann geht es zusammen auf Tour. Dabei präsentieren beide Künstler ihre besten Hits neben den neuen gemeinsamen Songs und sicherlich der ein oder anderen Live-Kollaboration.

Die Sting-Europa-Tour 2018 ist nicht gerade kurz: Los geht es Mitte Juni in Bulgarien, anschließend geht es durch insgesamt 10 europäische Länder mit rund 30 Open-Air-Konzerten. Ursprünglich waren die Shows unter freiem Himmel als reines („normales“) Sting-Konzert angekündigt. Anfang März kündigte die britische Rock-Legende nun an, dass Shaggy ihn auf den Sting-Open-Air-Shows 2018 begleiten wird.

Die Sting Tourdaten 2018 für Deutschland:

  • Mainz | 8. Juli | Volkspark
  • Fulda | 12. Juli | Domplatz
  • Füssen | 13. Juli | Barockgarten am Festspielhaus
  • Salem | 23. Juli | Schloss Salem

Die ersten Termine sind bereits ausverkauft, für die anderen Open-Air-Konzerte 2018 von Sting & Shaggy gibt es hier Tickets.

Unzählige Hits von Shaggy und Sting live gespielt von einer Supergroup

Dass Sting Shaggy nicht nur einfach als Support, Vorband oder Special Guest mit auf Tour durch Europa nimmt, wird schnell klar, wenn man sich das Personal für die Sting Deutschland-Konzerte 2018 genauer ansieht. Eigens dafür wird eine Supergroup aus den beiden Live-Bands der Künstler geschaffen: Sting bringt seinen Gitarristen Rufus Miller und seinen Schlagzeuger John Freese mit Shaggys Live-Bandmitgliedern Kevon Webster am Keyboard und Gene Noble (Backing Vocals) zusammen.

Die neu geschaffene Live-Supergroup der Musiker von Shaggy und Sting soll die größten Hits der beiden spielen. Ob Shaggys Klassiker „It Wasn’t Me“ dann rockiger erklingt und Stings „Shape of Heart“ live eine Reggaeton-Überarbeitung bekommt, erfahren die Fans im Sommer. Ein erster Vorgeschmack der Reggae-Rock-Formation liefert die erste gemeinsame Single „Don’t Make Me Wait“:

Sting’s neues Album mit Shaggy erscheint am 20. April 2018

Englishman in Jamaika oder Mister Bombastic in London? Getroffen haben sich beide Musiker in Manhattan, wo Sting wohnt und sich Shaggy oft zum Produzieren herumtreibt. An den Reglern stand Shaggys Produzent Shaun Pizzona, der bereits für die Hits „Bombastic“ und „Angel“ verantwortlich ist.

Die gemeinsame Platte soll mit modernen und traditionellen Karibik-Klängen garnierten Pop-Rock präsentieren, gleichzeitig soll der altbekannte Sting-Sound aber nicht verloren gehen. Wie es sich anhört, wenn die alte Police-Bassgitarre auf Dancehall trifft, erfahren die Fans ab 20. April. Dann erscheint das gemeinsame Album von Shaggy und Sting mit dem Titel 44/876.

Durch die gemeinsame Arbeit, aber auch diverse Ausflüge auf der Insel, sind Sting und Shaggy beste Freunde geworden. Dabei ist das ganze Projekt ist eher zufällig entstanden. Im letzten Jahr soll Sting auf Jamaika im Urlaub gewesen sein und dort mit Shaggy in dessen Haus gejammt haben. Das hat beiden so viel Spaß gemacht, dass sie ein ganzes Album aufnahmen. Heraus kam ein chilliger Jamaika-Sound, indem Stings raue Stimme passt, als hätte der Ex-Police-Sänger nie etwas anderes gemacht.

Tipp: Am 17.04. haben Sting und Shaggy ein Konzert in Köln gegeben. Einen Videomitschnitt der gemeinsamen und exklusiven Live-Show in der Kulturkirche gibt es hier.

Sting und Reggae passen gut zusammen

Dem amerikanischen Rolling-Stone sagte Sting, am meisten liebe er in der Musik die Überraschung. Die ist ihm zweifelsohne gelungen. Trotzdem kommt die musikalische Zuwendung zur karibischen Musik für Sting nicht von ungefähr. Wie viele britische Künstler, die musikalisch in den 70ern und 80ern auf der Insel involviert waren, ist auch Sting damals mit Punk, Ska und Reggae in Verbindung gekommen. Auch zu Jamaika hat Sting eine besondere Beziehung. Heute sagt der ehemalige Police-Bassist: „Ich hatte schon immer eine Verbindung zu der Insel. Ich habe gemerkt, dass sie eine Magie hat, die man nicht beschreiben kann.“

Dass Sting und Reggae wunderbar funktionieren können, bewies bereits das 1997 erschienene Tribute-Album „Regatta Mondatta„. Reggae-Künstler, wie Chaka Demus, Maxi Priest und Aswad spielten darauf Police-Hits, wie „Roxanne“ oder „Message in a Bottle“ auf ihre karibisch-inspirierte Art und Weise. Gemeinsam mit dem britischen Reggae-Sänger Pato Banton nahm Sting eine lässige Variante von „This Cowboy Song“ auf.

Mit außergewöhnlichen Kollaborationen kennt sich Sting aus

Musikalisch hat sich Sting schon einige internationale Ausflüge erlaubt. Der Hit „Desert Rose“ von 1999 mit der algerischen Sängerin Cheb Mami hat unverkennlich Elemente arabischer Musik. 2004 gewann er für den Song „Whenever I Say Your Name“ mit Mary J. Blige einen Grammy für die „Best Pop Collaboration“. Auch mit Craig David hatte Sting einen lockeren Lation-R’n’B-Hit mit „Rise and Fall“ Anfang des Jahrtausends. Mit US-Country Legende James Taylor sang Sting den Song „Jump on behind me“.

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