Musik

Yelawolf kommt auf „The Ghetto Cowboy Europe Tour“

Mit seinem neuen Album "Ghetto Cowboy" reitet Yelawolf in die weltweiten Rap-Playlisten. Im März begibt er sich auf große Europa Tour und bringt den wilden Westen für zwei Konzerte auch nach Deutschland.

Tickets für Yelawolf ab 9.1. ab 10 Uhr

Einer der größten Stars der USA kommt für zwei Konzerte zu uns nach Deutschland. Tickets für die zwei Clubshows gibt es ab Donnerstag, 9. Januar ab 10 Uhr im offiziellen Ticketmaster Presale bereits 24 Stunden vor dem allgemeinen Vorverkaufsstart.

Yelawolf Deutschland-Konzerte:

  • 08.03.2020 | Berlin – Heimathafen
  • 11.03.2020 | Köln – Kantine

Yelawolf Tickets 2020 Vorverkauf

Sichere dir bereits im Ticketmaster Presale am Donnerstag ein besonderes Andenken an die Yelawolf Shows in Berlin & Köln mit dem SouvenirTicket im Tourdesign der „Ghettocowboy Tour 2020“ – ohne Aufpreis oder versteckten Kosten.


Indianische Wurzeln treffen auf Hip Hop

Yelawolf ist ein US-amerikanischer Rapper, der als Michael Wayne Atha in Alabama geboren wurde. Sein Vater ist Cherokee – einer der größten noch existierenden indigenen Stämme Nordamerikas. Dementsprechend hat sein Künstlername eine tiefgreifendere Bedeutung, als man auf den ersten Blick denken mag. In der Sprache der Cherokee steht „Yela“ für Sonne, Licht, Feuer und „Wolf“ für den eisernen Überlebenswillen. Jedoch verlief die Jugend von Yelawolf nicht so indianisch wie man es sich vorstellen mag.

Schon seine Kindheit verlief nicht einfach: Teenie-Mutter, vom Vater verlassen, verwickelt in Sex, Drugs and Rock’n’Roll. Doch der junge Michael hatte eine Vision: Er träumte von einer Karriere als Profi-Skateboardfahrer. Nach einigen Verletzungen entschied er sich jedoch ganz schnell diesen Traum aufs Glatteis zu legen. Durch ein Freund seiner Mutter kam Yelawolf erstmals mit Hip-Hop in Kontakt, doch als Südstaatler geboren hatte er keine Ahnung, was er dort hört. Für ihn war Musik vor allem Rock, denn das war alles, was er kannte.

Karriere powered by Eminem

2005 veröffentlichte Yelawolf sein erstes Album „Creek Water“, wohlgemerkt ein Hip-Hop-Album. Daraufhin folgten zahlreiche Gastauftritte auf Alben von Rappern wie Bizarre, Paul Wall, Juelz Santana und so konnte er schnell auf sich aufmerksam machen. 2010 erschien seine EP „Trunk Muzik 0-60“, die für viele seiner Fans bis heute noch die Nummer eins ist. Schließlich nahm im Jahr 2011 Eminem, der King of Rap, Yelawolf unter Vertrag und es öffneten sich für ihn große Türen. Kurze Hand später veröffentlichte er sein zweites Album „Radioactive“. 2015 erschien sein drittes Album „Love Story“. Mit Eminem an der Seite und dem Hit „Till It’s Gone“ katapultierte sich Yelawolf auf den dritten Platz der US-Charts, der schließlich auch als Coverversion bei „Sons of Anarchy“ lief.

In seiner Musik kombiniert der Rapper vor allem Rock, Country und Rap. Feature mit Kid Rock und zusätzlichen DJ Scratches? Kein Problem. Yelawolf vereint das, was für viele im ersten Moment eher nach Unsinn klingt. Er selbst beschreibt seine Musik als Mischung aus Outkast, Lynyrd Skynyrd, den Beastie Boys und Twista. Der Sound seiner Musik ist einzigartig. Künstler wie Johnny Cash, Black Sabbath, The Doors, Metallica und viele weitere inspirieren ihn zu dem, was er erschafft. Nicht ohne Grund ist er ein gefeierter US-Superstar und seine Konzerte quer durch die USA sind stets restlos ausverkauft.

Mittlerweile hat Yelawolf sein sechstes Album „Ghetto Cowboy“ auf den Markt gebracht – sein erstes Album nach dem Austritt aus Eminem’s Label „Shady Records“. Vom Besten gelernt gründete Yelawolf sein eigenes Label – mit dem Namen, wie er sich selbst auch bezeichnen würde: Slumerican. Der Name ist das Sinnbild für ärmere Menschen aus dem Süden Amerikas. Tattoos, Partys, Chaos und Probleme sind Alltag. Der Name ist Programm.

Über sein Label veröffentlicht er sein aktuelles Album – schaurig, düster und atmosphärisch erzählt er Geschichten, die sein Leben zu dem gemacht haben, wie es jetzt ist. Sein „Bad Boy“-Konzept rundet ein ganz besonderer Gastauftritt ab –  seine Mutter. Er selbst sagt: „My mama is the scariest and most gangster person I’ve ever met“. Mit dem Song „Unnatural Born Killer“ geht es in seinem Album richtig musikalisch los und das in sehr hoher Kunst… überzeugt euch selbst!

Wir finden: Yelawolf hat’s drauf… und das auch ohne Unterstützung von Eminem. Er zieht straight sein Ding durch und das ist, was ihn vor allem für uns so sympathisch macht. Yelawolf legt 2020 eine Schippe drauf und erfindet sich neu – wer sich davon selbst ein Bild machen möchte, hat im März bei zwei Live-Terminen in Deutschland Gelegenheit dazu.

Sichert euch hier eure Tickets für die zwei Yelawolf Konzerte!