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So war der Start der Leichtathletik-EM in Berlin

Am Dienstag wurde um die ersten Leichtathletik-Medaillen der European Games im Berliner Olympiastadion gekämpft. Neben den Zehnkämpfern sorgte vor allem Gina Lückenkemper für sensationelle Stimmung im bunt-gemischten Stadion.

Kopf-an-Kopf Rennen: Schon am Vormittag lieferten sich viele Athleten bei den Qualifikationsläufen spannende Duelle - trotz rund 35 Grad im Schatten.

Bei Diskus-Star Christoph Harting war der Wurm drin. Mit drei Fehlversuchen schied der Top-Favorit auf Gold überraschend in der Qualifikation am Vormittag aus.

Fans aus ganz Europa waren meist farbenfroh ins Olympiastadion gereist.

Fairplay wird bei der EM 2018 groß geschrieben. Die 400 Meter Läufer machen es vor.

Am Abend fanden dann die ersten Entscheidungen im Olympiastadion statt - im Hammerwurf, Kugelstoßen, 10.000 Meter und der "Königsdisziplin" - dem 100 Meter Sprint.

In den rund dreistündigen Abendsessions jagt ein Highlight das nächste. Bis Sonntag (12.08.) finden über 40 Entscheidungen bei den Abend-Sessions ab 19 Uhr statt.

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Immer wieder waren die Zehnkämpfer im Fokus. In fünf Sportarten kämpften die europäischen Athleten um Punkte in der Gesamtwertung. Am Ende von Tag 1 sind die deutschen Zehnkämpfer mit guten Leistungen im Rennen um die Spitze mit dabei.

Die französischen Fans hatten viel an diesem Tag zu jubeln. Neben starken Auftritten in den Qualifikationen wurde Morhad Amdouni Europameister über die 10.000 Meter.

Das Highlight des Abends: Gina Lückenkemper. Die deutsche Sprinterhoffnung wurde Zweite im Finale und sicherte die erste Silber-Medaille bei der Leichtahtletik-EM 2018. Gefeiert wurde sie im Olympiastadion aber wie eine Europameisterin.

Unter Flutlicht und bei leicht kühleren Temperaturen steigerten sich die Sportler nochmal zu Höchstformen bei den Entscheidungen am Abend.

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